Das Rennen um den CDU-Bundesvorsitz bleibt spannend!

Alle drei Kandidaten für das höchste Parteiamt der CDU Deutschlands stellen sich dem CDU-Kreisverband Lüneburg in Videokonferenzen vor

 

Lüneburg Trotz der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie haben die Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Lüneburg die Möglichkeit erhalten, die drei Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz näher kennenzulernen. Dies geschah im Rahmen der eigens dafür ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Digital-Talk zum CDU-Bundesvorsitz“ auf Initiative des Kreisvorsitzenden Felix Petersen. Den Aufschlag vollführte Friedrich Merz (17.11.20), der Ende 2018 auf dem CDU-Bundesparteitag in Hamburg der jetzigen Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nur knapp unterlegen war. In der Veranstaltungsreihe folgten der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Norbert Röttgen MdB, (30.11.20) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet MdL, der zugleich stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ist (16.12.20).

 

„Unsere Mitglieder haben das Format gut angenommen und die Kandidaten direkt nach deren politischen Standpunkten befragt. Dabei konnten wir unsere Veranstaltungsreihe aufgrund ihres digitalen Charakters für die Mitglieder anderer Kreisverbände sogar öffnen und ihnen eine Teilnahme ebenfalls ermöglichen“, freut sich der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Lüneburg, Felix Petersen, und ergänzt: „Als Partei hatten wir gespürt, dass unter den Mitgliedern das Bedürfnis nach Austausch in Folge der Kontaktbeschränkungen gewachsen war. Darauf wollten wir reagieren."

 

Während Friedrich Merz seinen Schwerpunkt im „Digital-Talk“ auf die Wirtschaftspolitik legte, rückten Norbert Röttgen die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland und Armin Laschet unter anderem die Bewältigung der Corona-Krise in den Mittelpunkt. „Man konnte nicht zuletzt an diesen Schwerpunktsetzungen erkennen, dass der CDU drei teils völlig unterschiedliche Kandidaten für den Bundesvorsitz zur Auswahl stehen, die als solche die Vielfalt der Partei repräsentieren. Ich will niemandem vorgreifen, aber das Rennen bleibt spannend“, konstatiert Petersen.