CDU-Kreisvorsitzender Felix Petersen will Stimmungsbild der Basis einholen

Der CDU-Kreisverband Lüneburg fragt seine Mitglieder nach ihrem bevorzugten Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz, den die Partei am 7. Dezember auf einem Bundesparteitag in Hamburg vergibt. „Grund ist, dass das Interesse unserer Mitglieder an der Besetzung des höchsten Parteiamtes ungebrochen hoch ist, seitdem Kanzlerin Angela Merkel Ende Oktober ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur dafür verkündet hatte. Mit der Abfrage des Stimmungsbilds wollen wir den Mitgliedern ermöglichen, ihren Standpunkt unseren Delegierten mit auf den Weg zu geben“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende, Felix Petersen.

 

Alle Mitglieder des Kreisverbandes haben bis Mittwoch, den 5. Dezember 2018, 12.00 Uhr, die Möglichkeit, per E-Mail, Anruf, Brief oder geheimer Stimmabgabe in der CDU-Kreisgeschäftstelle mitzuteilen, wen sie sich als neue Bundesvorsitzende oder neuen Bundesvorsitzenden wünschen. Zu den landläufig bekannten Favoriten für dieses Amt gehören neben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer auch der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Regelmäßig würden den Kreisvorstand Anfragen erreichen, wen die beiden Delegierten des Kreisverbandes, Steffen Gärtner und Mark Rüter, wählen werden oder ob ihnen der Kreisvorstand ein Votum vorgibt. Petersen dazu: „Unsere Delegierten sind bei ihrer Stimmabgabe nach den satzungsgemäßen Bestimmungen keiner Weisung unterlegen. Gleichwohl haben Steffen Gärtner und Mark Rüter erklärt, dass sie sich ein Stimmungsbild der Kreisverbandsmitglieder wünschen, um es in ihre Wahlentscheidung einfließen lassen zu können. Auch über eine Urwahl und einen eigenen Kreisparteitag zum Bundesvorsitz haben wir im Kreisvorstand nachgedacht. Doch weder das eine noch das andere könnten wir leider zeitlich noch vor dem Bundesparteitag realisieren.“