EU-Abgeordneter Burkhard Balz und Eckhard Pols MdB: Ostpreußisches Landesmuseum kann auf die EU und den Bund zählen

Lüneburg Der für Lüneburg zuständige CDU-Europaabgeordnete, Burkhard Balz, informierte sich jüngst über den Fortschritt bei der Modernisierung und Erweiterung des Ostpreußischen Landesmuseums. Davon betroffen ist unter anderem die deutschbaltische Abteilung. Neben dem Bund und dem Land beteiligt sich auch die Europäische Union an der Baufinanzierung. Angeregt hatte diesen Termin Balz‘ Parteikollege Eckhard Pols, der für die Region Lüchow-Dannenberg und Lüneburg im Bundestag sitzt. Auch CDU-Landtagskandidat Alexander Schwake und mehrere CDU-Kommunalpolitiker nahmen am Besuch teil.

 

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrates der Ostpreußischen Kulturstiftung, Hubertus Hilgendorff, und dem für die deutschbaltische Museumsabteilung zuständigen wissenschaftlichen Museumsmitarbeiter, Dr. Eike Eckert, wurde die Mischfinanzierung des Museums als ein Problem identifiziert. Das von der Stiftung getragene Museum werde zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent vom Land finanziert. Mit anderen Worten lägen Projekte lahm, wenn eine Seite nicht ihren Beitrag leiste, wie dies gerade beim geplanten Bau für Exponate des Philosophen Immanuel Kant der Fall sei, für den nur der Bund seinen Anteil bereitgestellt habe. Lob erhielt Balz für die zusätzliche EU-Förderung und Pols kenne das Museum „in- und auswendig“, so Hilgendorff.

 

Burkhard Balz und Eckhard Pols betonten die „touristische Bedeutung“ des Museums für die Region, was sich auch an den überdurchschnittlichen Besucherzahlen bemerkbar mache und bei Finanzplanungen der öffentlichen Hand entsprechend berücksichtigt werden müsse. Hilgendorff ergänzte, dass die Besucherzahlen durch den Neubau sogar noch gesteigert werden könnten. Das Thema „Flucht und Vertreibung“, dem sich das Museum widme, sei jedenfalls aktuell wie selten zuvor.