Ärzteversorgung in Lüneburg – ein unverzichtbarer Beitrag zur modernen Infrastruktur!

Sie gehören mittlerweile zum festen Bestandteil des Interesses unserer mittelständischen Unternehmen: die „Gespräche MIT Genuss“ der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Lüneburg. Und so konnte der Vorsitzende Peter Luths zum 26. Mal einen interessierten Gästekreis im „Markt drei“ im Roy-Robson- Haus am Markt begrüßen.

 

Die Situation der ambulanten ärztlichen Versorgung, insbesondere im Raum Lüneburg, stand dieses Mal im Mittelpunkt des Abends. Besonderer Gast war der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Dr. med. Jörg Berling.

 

Berling, der seit 2010 die Interessen der niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen vertritt, kennt den Landkreis Lüneburg bestens, ist der in Lüneburg wohnende Facharzt für Allgemeinmedizin doch neben dieser Aufgabe noch immer in seiner 1991 gegründeten Hausarztpraxis in Adendorf engagiert. Der verheiratete Vater von vier erwachsenen Kindern, der sich neben seiner ärztlichen und berufspolitischen Tätigkeit noch ein- bis dreimal jährlich humanitär in einem Heim für Waisenkinder in Kenia betätigt, schilderte die Situation der rund 15.000 niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen und die immer wieder diskutierte Zusammenarbeit mit der stationären Versorgung in den Krankenhäusern. Natürlich war die Arztversorgung im ländlichen Raum zentrales Thema des Abends und dabei auch, ob die neu geschaffenen „Terminservicestellen“ die gewünschte Entspannung in einer kurzfristigen Facharztversorgung bringen. Und auch die aktuelle Frage, ob eine Zuweisung von Ärzten in den ländlichen Raum eine Verbesserung der Situation bringen kann, wurde intensiv diskutiert.

 

Wie immer trug ein genussvolles Abendessen zum Gelingen des Abends bei. Am 28.09.2017 folgen bereits die nächsten „Gespräche MIT Genuss“ mit einem spannenden, hochpolitischen Thema: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Ebenso interessanter besonderer Gast wird der Lüneburger Politikwissenschaftler und -berater Prof. Dr. Ferdinand Müller-Rommel sein.