„Mutiger regieren! Niedersachsen stärker und sicherer machen!“

CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann beeindruckte Mittelständler

Peter Luths (l.) begrüßte als besonderen Gast der 25. „Gespräche MIT Genuss“ den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann (m.) und den ehemaligen MIT-Bundes- und -Landesvorsitzenden Josef Schlarmann, besonderer Gast der ersten „Gespräche MIT Genuss“
Peter Luths (l.) begrüßte als besonderen Gast der 25. „Gespräche MIT Genuss“ den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann (m.) und den ehemaligen MIT-Bundes- und -Landesvorsitzenden Josef Schlarmann, besonderer Gast der ersten „Gespräche MIT Genuss“

Über 60 Mitglieder und Freunde der MIT Lüneburg folgten der Einladung zu deren 25. „Gesprächen MIT Genuss“ ins „Markt drei“ im Roy-Robson-Haus am Lüneburger Markt. Für das Jubiläum hatte der seit nunmehr zehn Jahren amtierende Vorsitzende Peter Luths mit dem CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Januar 2018, Dr. Bernd Althusmann, einen hochkarätigen besonderen Gast gewinnen können, der das Heimspiel nutzte, um die Mittelständler zu beeindrucken.

In der zuvor durchgeführten Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Peter Luths abermals von einer erfreulichen Entwicklung der Lüneburger MIT berichten. Schatzmeisterin Carmen Hansen lieferte dazu solide Zahlen. Beide wurden ebenso einstimmig in ihrem Amt bestätigt wie die stellvertretenden Vorsitzenden Volker Bergmann und Joachim Schlarmann sowie die Beisitzer Patrick Pietruck, Dr. Stefan Porwol, Monika Scherf und Kersten von Borgstede, die künftig von Tanja Grimberg und Dr. Christopher Scharnhop verstärkt werden. Christian Köpcke und Lars Volkmann werden auch weiterhin die Bücher prüfen. Mit Dank und dem Buch „Die machen eh, was sie wollen“ des MIT-Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann wurde Wolfgang Kuhn nach zehnjähriger Vorstandstätigkeit verabschiedet.

 

Begleitet von einem genussvollen Menü – mit Bezug auf den Geburtsort Althusmanns und seinen dreijährigen Aufenthalt in Namibia standen u.a. Oldenburger Pinkel und namibische Biltongstreifen auf der Menükarte – startete der CDU-Landesvorsitzende seine Tour d’Horizon durch die niedersächsische Landespolitik, die mit dem Fazit „Niedersachsen braucht eine bessere Landesregierung!“ endete. Ein Befund, den wohl die meisten der Teilnehmer unterschreiben konnten. 

 

Beispiel VW: Angesichts der rund 120.000 Arbeitsplätze in Niedersachsen bei dem Autobauer selbst und weiteren etwa 80.000 bei Zulieferern müsse auch seitens der prominent im Aufsichtsrat vertretenen Landesregierung entschlossener darauf gedrängt werden, die Missstände aufzudecken und abzubauen.

 

Beispiel Digitalisierung: Um den Anschluss an die USA und China international und die süddeutschen Bundesländer national nicht zu verlieren, müsse deutlich anspruchsvoller in eine flächendeckende Breitbandversorgung investiert werden.

 

Beispiel Bildung: Der frühere Kultusminister setzt sich für Verlässlichkeit ein. Das Schulwesen müsse nicht bei jedem Regierungswechsel vollständig umgekrempelt werden. Bei ihm werde es nach der Grundschule bei einer neunjährigen Schulzeit bis zum Abitur (G 9) bleiben. Auch Studiengebühren würden nicht wieder eingeführt. Zudem setze er sich für eine weitere Stärkung der international hoch geschätzten dualen Berufsausbildung und die Wiedereinführung der Meisterpflicht im Handwerk ein.

 

Beispiel Zuwanderung: Wegen des überproportional ansteigenden Bevölkerungswachstums in Afrika mit einem Durchschnittsalter von lediglich 19 Jahren werde der Zuwanderungsdruck auf die westlichen Staaten und damit insbesondere auch auf Deutschland erheblich steigen. Darauf müsse man vorbereitet sein.

 

Und nicht zuletzt Beispiel Sicherheit: Hier sieht Althusmann einen seiner Schwerpunkte und erheblichen Handlungsbedarf durch qualitative und quantitative Verbesserungen, die in den letzten Jahren zu kurz gekommen seien.

 

 

Zusammengefasst wolle er Niedersachsen als Ministerpräsident mutiger regieren und das Land wieder stärker und sicherer machen. Dabei garnierte der dreifache Familienvater seine Ausführungen immer wieder mit Anekdoten über prägende Einflüsse. Zu denen zähle ein Zitat, das häufig von seinem Vater, ehemals evangelischer Pastor an der Lüneburger St.-Michaelis-Kirche, verwendet worden sei: gratia supponit naturam. Dieser Thomas von Aquin zugeschriebene Grundsatz fordere von uns allen nicht nur ein Warten auf Gnade, sondern auch eigenes Handeln ein. Nichts komme von nichts. Zudem habe der Aufenthalt als Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Namibia und Angola nicht nur räumlichen Abstand gebracht, sondern auch den Blickwinkel auf unseren Alltag verändert und geschärft. Eine gute Basis für eine erfolgreiche Landtagswahl im Januar 2018 und zahlreiche Anknüpfungspunkte für „Gespräche MIT Genuss“. 

 

 

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