„Wir marschieren gemeinsam und wir gewinnen auch gemeinsam“

Eckhard Pols MdB erneut als CDU-Bundestagskandidat nominiert

(v. l. n. r.): Felix Petersen (Versammlungsleiter), Uwe Dorendorf (CDU-Kreisvorsitzender Lüchow-Dannenberg), Eckhard Pols und dessen Familie.
(v. l. n. r.): Felix Petersen (Versammlungsleiter), Uwe Dorendorf (CDU-Kreisvorsitzender Lüchow-Dannenberg), Eckhard Pols und dessen Familie.

„Wir marschieren gemeinsam und wir gewinnen auch gemeinsam“, kündigte der Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols selbstbewusst in Richtung seiner Partei an, nachdem er am Freitag in Scharnebeck auf einem Parteitag der CDU-Kreisverbände Lüchow-Dannenberg und Lüneburg zum dritten Mal in Folge als Bundestagskandidat nominiert worden ist. Pols erhielt gleich im ersten Wahlgang 190 von 271 Stimmen, seine Mitbewerber, Katrin Pfeffer und Dr. Christopher Scharnhop, 57 beziehungsweise 24 Stimmen.

In seiner Bewerbungsrede blickte Pols zunächst auf die Erfolge der letzten zwei Legislaturperioden zurück und lobte die Verdienste der unionsgeführten Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Die deutsche Wirtschaft wächst stark“, „wir haben Rekordbeschäftigung“ und „die Vermögensungleichheit nahm ab“. Auch die solide Finanzpolitik der Bundesregierung hob Pols positiv hervor. Innere Sicherheit, die Flüchtlingssituation 2015 und den Mut, im Bundestag als Abgeordneter seine eigene Position zu vertreten, thematisierte er ebenso. „Manch einer bezeichnet mich als dickköpfig, ich möchte es eher beharrlich nennen“, merkte Pols augenzwinkernd an.

Erfreut zeigte sich Pols über den beschlossenen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wie der A39, die es als eines von vielen Projekten in der Region in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplanes geschafft hat und „damit in greifbare Nähe gerückt“ sei. Doch Pols erklärte auch: „Bei allem, was wir bisher erreicht haben, bleibt dennoch viel zu tun“ – und betonte: „Ich bin dazu bereit!“. Deswegen wolle sich Pols unter anderem auch weiterhin für die Elbbrücke bei Neu Darchau einsetzen, damit weiter zusammenwächst, was zusammengehört. Die Mitglieder quittierten seine Rede mit anhaltendem Applaus.

Alle Kandidaten hatten „tolle Auftritte“, wie der Lüneburger CDU-Kreisvorsitzende Günter Dubber lobte, am Ende entschieden sich die Mitglieder dann mit deutlicher Mehrheit wieder für Pols, der schon bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 das Direktmandat im Wahlkreis 37 „Lüchow-Dannenberg – Lüneburg“ für die CDU gewonnen hat.

Dubber: „Ich danke allen Kandidaten, dass sie sich diesem demokratischen Prozess gestellt haben. Ich weiß, dass er ihnen viel an Energie abverlangt hat, er ist aber zweifellos eine Sternstunde der Demokratie. Jetzt ist Pols erneut unser CDU-Kandidat für die Bundestagswahl und die CDU wird bald in einen beherzten Wahlkampf starten. Schließlich stehen mit der Bundestagswahl im September 2017 und der Landtagswahl Anfang 2018 zwei richtungsweisende Wahlen an, die wir gemeinsam gewinnen wollen!“.

Die Sitzungsleitung hatte der Amelinghausener CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende, Felix Petersen, der zugleich CDU-Kreisschatzmeister ist, souverän ausgeübt. Er stellte abschließend noch fest: „Der Verlauf der Versammlung hat bewiesen, dass es bei der CDU keine Grabenkämpfe gibt, auch niemand zurückgetreten ist, sondern vielmehr die innerparteiliche Demokratie so gelebt wird, wie man es von einer Volkspartei erwarten kann“. Unterstützt wurde Petersen in der Sitzungsleitung vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Steffen Gärtner.