Trauer um zwei große Kommunalpolitiker

Klaus Olshof
Klaus Olshof

Der CDU-Kreisverband Lüneburg betrauert den Tod von zwei prägenden Gestalten der Kommunalpolitik, Klaus Olshof und Uwe Schulze.

 

Klaus Olshof war von 1996 bis 2011 Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion, 2004-2006 Bürgermeister der Samtgemeinde Gellersen und anschließend mit Unterbrechungen bis 2010 stellvertretender Bürgermeister. Er war außerdem 2006 – 2010 stellvertretender Landrat und von 2010 – 2011 Ratsvorsitzender des Samtgemeinderates Gellersen, seit 2011 stellvertretender Ratsvorsitzende. Bis zuletzt hat sich Klaus Olshof als Delegierter für den Kreisverband auf Landesebene engagiert.

 

Die CDU verliert einen beliebten und engagierten Menschen, der sich für das Wohl der Menschen in unserer Region mit Herz und Verstand eingesetzt hat. Ausgezeichnet hat ihn dabei seine große und vorbehaltslose Bürgernähe, sowie seine weitreichenden Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Gellersen. Ein großes Anliegen war ihm auch der Pflege der Partnerschaften mit ausländischen Gemeinden, besonders in Polen. Sein politisches Engagement galt bis zuletzt, die Kommunalwahlen hatte er als Kandidat fest im Blick.

 

Klaus Olshof starb am vergangen Freitag im Alter von 70 Jahren. Sein Tod erfüllt uns mit großer Trauer. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit der Trauer seiner Familie. Wir werden ihn nicht vergessen und sein Andenken in Ehren halten.

Uwe Schulze
Uwe Schulze

Am 22. Juni verstarb das langjährige Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion Uwe Schulze im Alter von 75 Jahren. Zeitlebens engagierte er sich in der Kommunalpolitik.

 

Von 1986 – 2006 war er Mitglied im Fleckenrat Dahlenburg, von 1986-2010 Mitglied im Rat der Samtgemeinde Dahlenburg. Aber auch über Dahlenburgs Grenzen hinaus engagierte er sich stark und saß für die CDU 14 Jahre lang im Kreistag, von 2001 – 2006 sogar als dessen Vorsitzender. Hier engagierte er sich besonders im Hochbauausschuss und im Ausschuss für Straßenbauunterhaltung, aber auch für die Umwelt und die Wirtschaft. Einer seiner bleibenden Leistungen war die Realisierung der Dahlenburger Ortsumgehung.

 

Ausgezeichnet hat ihn sein hohes diszipliniertes Engagement für die Belange der Bürger in seiner Heimatgemeinde, und das trotz erheblicher gesundheitlicher Probleme in den letzten Jahren. In Anerkennung dieses hohen Engagements erhielt er im Jahre 2014 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

 

Wir betrauern einen engagierten Politiker für den Landkreis Lüneburg. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.