Ausbau der A39 und der B209 (Ortsumfahrung Amelinghausen) gemeinsam als  einander bedingende Maßnahmen betrachten und umsetzen

Die CDU Amelinghausen und ihr Samtgemeindebürgermeisterkandidat Dominik   Wehling fordern in einer Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030, den  Bau der A39 mit dem Bau der Ortsumfahrung Amelinghausen zu verbinden.

 

Grundlage einer nachhaltigen Verkehrsplanung ist es, den Ausbau der A39 und die  Ortsumfahrung Amelinghausen gemeinsam zu betrachten und als einander bedingende Maßnahmen umzusetzen, um zu verhindern, dass durch den Bau der A39 die Lebensqualität im staatlich anerkannten Erholungsort Amelinghausen sinkt. Wenn die A39 schon gebaut werden soll, erwarten wir, dass die Auswirkungen auf die mittelbar   Betroffenen so gering wie möglich gehalten werden. Dieses Ziel kann im Bereich Amelinghausen mit relativ geringem Mitteleinsatz erreicht werden.

 

Bereits aktuell nutzen viele Verkehrsteilnehmer – darunter zuvorderst LKW – die B209  als abkürzende Verbindung zwischen B4 – Anschlussstelle Lüneburg und A7. Mit Fertigstellung der A39 zwischen Lüneburg und Weyhausen muss mit weiter steigendem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Dies wird zwangsläufig auch zu einer höheren Belastung der B209 als Querverbindung zwischen A39 und A7 und damit zu einer weiter steigenden Belastung der Anwohner entlang der Strecke führen.

 

Der Bau der Ortsumfahrung eröffnet die Möglichkeit, den Orts Innenbereich Amelinghausens unter besonderer Berücksichtigung auch der Interessen und Erfordernisse von   Handel, Gewerbe, Tourismus und Handwerk neu zu gestalten und eine Verbesserung der Standortattraktivität und Lebensqualität zu erzielen. Hierzu wollen wir einen Dialog zwischen Politik, Anwohnern, Handel, Gewerbe, Tourismus und Handwerk initiieren, um die Dorfentwicklung gemeinsam mit allen Akteuren auf Augenhöhe abzustimmen.