Radverkehr in Reppenstedt

In den letzten Wochen wurden in der Landeszeitung wiederholt Leserbriefe abgedruckt, in denen sich kritisch mit der Situation der Radfahrer in der Gemeinde Reppenstedt auseinandergesetzt wurde. Hierzu ein Kommentar von Peter Bergen, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Reppenstedt:

 

„ Es ist richtig, dass in der Ortsdurchfahrt Reppenstedt ein hohes Verkehrsaufkommen festzustellen ist. Die damit verbundenen  Gefahrensituationen haben mich veranlasst, im Auftrag meiner Fraktion über  die Verwaltung eine polizeiliche Verkehrskontrolle an den Kreiseln zu initiieren. Ein Ergebnis ist, dass ein Verkehrsdurchfluss von stündlich ca. 1.200 Fahrzeugen am Kreisel Dachtmisser Straße festgestellt wurde, gezählt zur Mittagszeit zwischen 12.00 und 13.00 Uhr, also nicht zu Rush-Hour-Zeiten.

 

Die Bedingungen für den Fahrradverkehr in der Ortsdurchfahrt sind noch nicht optimal. Fortgeschrittene Planungen zur Verbesserung existieren bereits, und zwar hinter dem Postgebäude und REWE bis zum Westerfeld, auch als weitere Ergänzung unseres Fahrradstraßenkonzeptes, das leider etwas ins Stocken geraten ist und auch noch optimiert werden muss.

 

Nachdem meine Fraktion den Antrag auf Einrichtung einer Fahrradstraße im Verlauf des Linden- und Weichselwegs (s.Foto), parallel zu Landesstraße 216, gestellt hatte, bekamen wir im August 2015 als erste Gemeinde im Landkreis Lüneburg hierfür grünes Licht. Damit die Fahrradstraße nicht in Reppenstedt endet, sondern als sinnvolle Alternative zum Kraftfahrzeugverkehr über den Sülzweg, die William-Watt-Straße, die Sülzwiesen durch die Innenstadt bis zum Bahnhof weitergeführt wird, bedarf es der engen Zusammenarbeit mit der Stadt Lüneburg.

 

Dazu der Sprecher der Stadt Lüneburg in der LZ vom 02.09.2015:

 „Wir sind als Hansestadt grundsätzlich gesprächsbereit und werden auf die Reppenstedter zugehen und mit ihnen ihre Ideen diskutieren.“

 

Außer dieser Aussage sind bisher leider keine weiteren Aktivitäten zu verzeichnen.

 

Peter Bergen